Aus aktuellem Anlass: Versicherung gegen Elementarschäden

Mal wieder hat Mutter Natur am Pfingstmontag gezeigt, welche enorme Kraft sie frei setzen kann und welche gewaltigen Schäden sie an Menschen und Sachen anrichtet. Wenn man in Deutschland den Begriff Tornado hörte, dachte man zuerst an Amerika, wo während der Saison oftmals mehrere Hundert davon aus den Unwetterfronten kommen und ganze Orte dem Erdboden gleich machen. In Deutschland fühlte man sich davor bisher sicher, doch der Pfingstmontag hat gezeigt, dass man doch einmal einen genaueren Blick in seine Versicherungspolicen werfen sollte.

Es sind gleich mehrere Versicherungsarten, die davon betroffen sind. Die Palette reicht von der Wohngebäudeversicherung über die Hausratversicherung bis hin zur Kaskoversicherung und zur Geschäftsversicherung. Zunehmend kommen bei den Elementarschäden auch die Versicherungen für die Photovoltaik und die Solarthermie Anlagen hinzu. Entstehen dort Schäden durch ein lokales Gewitter, muss man in aller Regel Nachweise erbringen, dass es wirklich stattgefunden hat und Auslöser für den Schaden war. Das entfällt meist nur dann, wenn es in der unmittelbaren Umgebung mehrere gleichartige Schäden gegeben hat.

Bei solchen Großereignissen wie jetzt in Brandenburg und im sächsischen Großenhain werden die Schadensfälle deutlich unbürokratischer geregelt. Dort reichen ein paar gute Fotos von den eigenen Schäden aus, die man im Versicherungsumfang mit drin hat, denn hier werden die relevanten Daten von Dritten oftmals noch am Tag des Ereignisses geliefert. Bei Großwetterereignissen arbeiten die Versicherungen mit Institutionen wie Skywarn und Stormchasers Europe zusammen. Das ist auch für die Versicherten gut, denn so können die Schadensfälle deutlich schneller reguliert werden.

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